Eigenes Infektionsschutzkonzept entwickeln

Eigenes Infektionsschutzkonzept entwickeln

Warum es notwendig ist, ein eigenes Infektionsschutzkonzept zu entwickeln

Infektionsschutz wird an das RKI delegiert, dem damit fast absolute Macht zugesprochen wird.

Den Umgang mit gefährlichen Infektionskrankheiten soll das Infektionsschutzgesetz regeln. Seit dem 18.11.2020 gesteht es dem Staat massive Eingriffe in die persönliche Freiheit zu, wenn eine gefährliche Infektionskrankheit bzw. eine „Epidemische Lage nationalen Ausmaßes“ vorliegt.

Wann eine gefährliche Infektionskrankheit bzw. eine „Epidemische Lage nationalen Ausmaßes“ vorliegt wird fachlich nicht festgelegt. Genauso wenig, wird definiert, unter welchen Bedingungen die massiven Eingriffe in die persönliche Freiheit gerechtfertigt wären. Alle diese fachlichen Fragen werden an das RKI oder die WHO delegiert, ohne dass diese Organisationen über ihre Entscheidungen Rechenschaft ablegen müssten.

Jetzt in der „Coronakrise“ müssen wir erleben, was das bedeutet: Die Grundrechte und die persönlichen Freiheiten sind massiv eingeschränkt. Die Regierung entscheidet darüber in einem geschlossenen Kreis mit sog. „Experten“ des RKI und angeschlossenen Institutionen. Schon das Parlament ist außen vor, das betroffene Volk erst recht. Fragen werden nicht beantwortet und Kritik wird nicht zugelassen. Viele Rechtsanwälte führen kein eigenes Beweisverfahren mehr durch, sondern verweisen schlicht auf das RKI.

Objektive Kriterien fehlen

Wann liegt denn eine „Epidemische Lage nationalen Ausmaßes“ vor? Wann sind welche Maßnahmen gerechtfertigt? Wie muss sich Epidemie entwickeln, damit alle Maßnahmen aufgehoben und wieder normale Zustände herrschen? Für all das gibt es keinerlei objektive Kriterien. Das alles liegt im Belieben der Regierung und des RKI. Auf eine Nachfrage von Boris Reitschuster an Bundeskanzlerin Merkel antwortete sie, dass die Maßnahmen eine politische Entscheidung seien, die sie nun mal so für sich getroffen hat. Das kann den mündigen und kritischen Bürger nicht befriedigen.

Ist das Virus wirklich so gefährlich? Der Faktenchek

Bei so weitreichenden Maßnahmen ist es selbstverständlich, dass sich viele Menschen darunter auch viele Fachleute mit den verfügbaren Zahlen beschäftigen. Dabei wurde aufgedeckt, wie unvollständig und fragwürdig die ermittelten Daten sind, dass die Daten nicht zur Panikmache in den Medien passen, und dass sich der PCR-Test, mit dem „Corona“ nachgewiesen wird, gar nicht zur Diagnose zugelassen und geeignet ist. Studien zeigen, dass die Todesraten mit der Influenza vergleichbar sind.

Während die Kritiker auf dieser Grundlage die Maßnahmen für unverhältnismäßig erklären, dagegen demonstrieren und Rechtsanwälte Klagen einreichen, wird diesen Leuten von Seiten der Politiker und Medien vorgeworfen, die Krankheit zu verharmlosen, ja „Coronaleugner“ zu sein. Die Gesellschaft ist gespalten, die Fronten sind verhärtet. Argumentativ ist da kaum noch etwas zu bewegen.

Die Maßnahmen erscheinen konzeptlos und der Erfolg bleibt aus

Gleichzeitig wachsen aber Unmut und der Zweifel an den Maßnahmen in der Bevölkerung. Die Maßnahmen werden immer übergriffiger, immer geschäftsschädigender und immer weniger nachvollziehbar. Man muss die Gefährlichkeit des Virus nicht in Frage stellen, um in den Maßnahmen des Bundes und der Regierungen blinden Aktionismus zu erkennen. Der Erfolg bleibt ja auch für jeden erkennbar aus.

Ja selbst die Impfung wird, so lassen die Politiker durchblicken, werden Masken, Abstandsregeln und Lockdown nicht beenden: Man weiß ja nicht, so sagt man, ob die Geimpften nicht trotzdem krank werden und ansteckend sein könnten. Man könne zunächst einmal nur von einem leichteren Krankheitsverlauf durch die Impfung ausgehen. Daher müssten die Maßnahmen bestehen bleiben.

Das zusammengenommen läuft auf einen ewigen Lockdown hinaus. Scheinbar haben die Regierungen kein Konzept, welches einen Weg aus der Coronakrise aufzeigt. Nach der ersten Welle kommt jetzt die zweite, dann die dritte und schließlich die „Dauerwelle“ ist ja schon gesagt worden.

Trotzdem bleibt, wenn man sagt, den „Lockdown“ solle man doch beenden, die Frage im Raum: „Was soll man den sonst machen?“

Das eigene Infektionsschutzkonzept

Infektionsschutz auf eine solide und nachvollziehbare Basis stellen

In diesem Infektionsschutzkonzept müssen die Kriterien, die beim bestehenden Infektionsschutzgesetz fehlen, klar formuliert werden. Es sollte zeigen, wie Infektionsschutz funktionieren solle, auch bei Krankheitserregern, die viel gefährlicher sind als die jetzigen „Coronaviren“. Es sollte klare Kriterien zur Beurteilung der Lage und für die Wahl der Maßnahmen formulieren.

Sind Demokratieabbau, Einschränkung der Bürgerrechte und zerstörerische Lockdowns bei extrem gefährlichen Krankheitserregern wirklich notwendig? Die bisherige Kritik, welche die Gefährlichkeit des Coronavirus in Frage stellt, lässt diese Frage unbeantwortet. Diese argumentative Schwäche sollte das Konzept klären.

Zweiflern und Betroffenen Alternativen aufzeigen

Dass die Maßnahmen der Regierungen offensichtlich keinen Ausweg aus der Krise aufzeigen, ist eine argumentative Schwäche. Das sollten wir uns zunutze machen.

Statt darauf zu beharren, dass „Coroana“ verhältnismäßig ungefährlich sei, sollten wir die immer stärker werdenden Zweifel am Lockdown aufgreifen und die Frage „Was soll man den sonst machen?“ beantworten.

Ein gutes Infektionsschutzkonzept würde aufklären und anders als die konzeptlos wirkende Regierung Hoffnung machen. Genau so könnten wir die Menschen gewinnen.

Die Struktur des Infektionsschutzgesetzes

In der Langfassung würde ich dem Konzept folgende Gliederung geben, und folgende Fragen klären wollen:

  • Wie der Infektionsschutz bisher gehandhabt wurde
    • Nach welchen medizinischen und juristischen Prinzipien wurde der Infektionsschutz ausgelegt?
    • Wie wurde der Infektionsschutz in der Praxis betrieben?
      • Welche Daten wurden erhoben, und wie wurde damit das Infektionsgeschehen eingeschätzt?
      • Welche Maßnahmen wurden ergriffen?
    • Was hat sich als Erfolgreich erwiesen?
    • Welche Schwächen hatte der bisherige Infektionsschutz?
  • Der mit Corona veränderte Infektionsschutz (nicht zu ausführlich)
    • Die fragwürdige und Lückenhafte Datenerhebung
    • Die Maßnahmen: Abstand, Masken, Lockdown, Massenimpfung
    • Die Einschränkung der Bürgerrechte und Willkür des Staates
    • Wirtschaftliche, gesundheitliche und psychische Kollateralschäden
    • Der Erfolg bleibt aus: Normalität nicht in Sicht
  • Wie man es richtig macht: Zukunftsfähiger Infektionsschutz
    • Wir brauchen Maßnahmen, welche die Normalität schnell wieder herstellen
    • Welche Daten müssen erhoben werden, um eine richtige Einschätzung des Infektionsgeschehens zu bekommen?
    • Wann ist eine infektiöse Erkrankung so gefährlich, dass eine Verbreitung durch Maßnahmen unterbunden werden muss? Nach welchen Kriterien ist das zu beurteilen?
    • Wie finde ich die richtigen Prognosen und Szenarien für den Verlauf der Epidemie?
    • Wie können infektiöse von nichtinfektiösen Personen sicher unterschieden werden?
    • Wie können die Maßnahmen gestaltet sein,
      • dass die Bürgerrechte nicht eingeschränkt werden?
      • dass die Kollateralschäden vermieden werden?
    • Welche Maßnahmen sind richtig und angemessen,
      • Bei leichten bis mittelschweren Infektionskrankheiten?
      • Bei Infektionskrankheiten, mit einem hohen bis sehr hohen Gefährdung der Bevölkerung?
    • Wie kann ich den Erfolg der Maßnahmen überprüfen?
    • Welche Kriterien sind für die Entwarnung anzuwenden?
  • Was jetzt bei Corona zu tun ist

Davon sollte man dann eine Kurzfassung erstellen, die auf ein Plakat oder Flyer passt, oder die in einem Videovortrag erzählt wird.

Ansätze zur Beantwortung?

Es sind noch viele Fragen offen, die vor allem mit juristischen und medizinischen Fachleuten zu klären sind. Dennoch habe ich angefangen die Fragen weiter Auszuarbeiten. Dieser Prozess wird weiter voranschreiten. Dabei hoffe ich auf fachliche Unterstützung, so das Fragen beantwortet und eventuelle Irrtümer geklärt werden können.

Unter welchen Umständen sind akute Maßnahmen notwendig?

Es sind akute Maßnahmen zu ergreifen, wenn folgendes eingetreten oder gut begründet zu befürchten ist:

  • Eine außerordentlich hohe Mortalität bzw. Übersterblichkeit
    Frage: Welche Mortalität bzw. Übersterblichkeit bewertet man diese als außerordentlich hoch?
  • Eine kritische Überlastung der Krankenhäuser oder Intensivstationen, so dass die Versorgung der Kranken nicht mehr gewährleistet ist.
    Frage: Ab wann ist eine Überlastung derart kritisch?
  • Eine außerordentlich hohe Anzahl von dauerhaften Langzeitschäden, die zu Behinderungen führen.
    Frage: Ab wie viel bewertet man die Anzahl als außerordentlich hoch?
  • Eine so große Anzahl von krankheitsbedingten Arbeitsausfällen, dass die Versorgung der Bürger mit Lebensnotwendigem nicht mehr gesichert ist.
    Frage: Ab wie vieler krankheitsbedingten Arbeitsausfälle tritt das ein?

Allein kein Grund für akute Maßnahmen:

  • Die weite oder schnelle Verbreitung eines Krankheitserregers
  • Ein schwerer Krankheitsverlauf, der aber weder lebensbedrohlich ist, noch Langzeitschäden zur Folge hat.

Welche Mittel zur Informationsbeschaffung gibt es?

  • Meldung von Krankheitsfällen
    • symptomatische Diagnose
      • Meldung durch Ärzte
    • Labordiagnose
      • Sentinelproben
    • Krankheitsverläufe
    • Obduktionen
    • Mortalität
  • Infektionswege nachverfolgen
    • Kontaktverfolgung
  • Repräsentative Studien
    • Verbreitung eines Erregers
    • Ansteckungswege
    • Krankheitsverläufe
      • Alter
      • Konstitution
      • Immunprofil
    • Letalität

Welche Maßnahmen zum Schutz gibt es?

  • Isolation
    • – von Infektiösen
    • – von Risikopersonen
  • Desinfektion
    • Hände
    • Gegenstände
    • Luftaustausch
  • Schutzkleidung
    • Masken
    • Handschuhe
    • Schutzanzug
  • Medikamente
  • Impfstoffe
  • Krankenhaus
    • Hinreichend Personal
    • Hinreichend Ausstattung
  • Stärkung des Immunsystems
    • Gute Ernährung, Vitamine etc.
    • Bewegung
    • Frischluft
    • Stressabbau
    • Guter Schlaf

Kontakte und Unterstützung für dieses Projekt sind willkommen.

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